Stadtradeln für ein gutes Klima!

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MHNV – Anwohnerinitiative für Umweltschutz und Lebensqualität radelt mit für den Klimaschutz beim Stadtradeln 2017

Als Initaitive für Umweltschutz und Lebensqualität machen wir mit beim diesjährigen Stadtradeln, an dem sich auch unsere Stadt Marl beteiligt.

Unser Team heißt „Tour de Rennbach“.  Und wir freuen uns über alle, die sich unserem Team anschließen und in den nächsten drei Wochen so oft wie möglich das Auto stehen lassen und dafür aufs Rad oder Pedelec steigen und uns ihre Kilometer melden. Denn jede ersetzte Autofahrt ist ein Gewinn für unser Klima!

Mit dem folgenden Link könnt Ihr Euch ganz einfach unserem Team „Tour de Rennbach“ anschließen. Wir trainieren nicht für die Tour de France, sondern jeder Tritt in die Pedalen zählt für uns und unsere Stadt. Wir möchten nämlich zeigen, dass wir es in Marl ernst meinen mit dem Klimaschutz! Und wir wollen schließlich nicht, dass unsere Kommune bei diesem Wettbewerb ganz hinten landet. Also:

Hier ganz einfach für unsere Umwelt und Lebensqualität mitradeln!

Allgemeine Infos zum Stadtradeln gibts hier

Infos der Stadt Marl zum Stadtradeln

 

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Offener Brief an Landrat und Untere Immissionsschutzbehörde des Kreises RE

In Reaktion auf die Ankündigung neuer Geruchsexperimente bei SARIA haben wir den Landrat des Kreises Recklinghausen und den Leiter seiner Unteren Immissionsschutzbehörde angeschrieben und eine Stellungnahme gefordert.

Hier unser Wortlaut:


 

Sehr geehrter Herr Landrat Süberkrüb,
sehr geehrter Herr Görß,

die Firma SARIA hat uns am Freitag (12.5.2017) eine Pressemitteilung des Kreises Reckinghausen gemailt, in der es um eine erneute Testphase geht, die der Kreis wohl genehmigt haben soll. Das irritiert die betroffenen Anwohner in Alt-Marl und Marl-Frentrop.

Wir finden es inakzeptabel, dass Sie uns nicht im Vorfeld über neue Geruchsexperimente bei der Firma SARIA informieren. Wir haben mehrereJahre immer wieder kritisiert, dass Sie als Kreisbehörde noch bürgerfreundlicher und enger kommunizieren sollten um behördliche Vorgänge transparent zu gestalten, erst recht, wenn Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld davon betroffen sind.

Wir haben uns über mehrere Jahre eng, auch an „runden Tischen“ über die Sitaution in unserem Wohnumfeld mit Ihnen und der Firma SARIA ausgetauscht. Das war aus unserer Sicht nicht immer optimal, jedoch fand wenigstens eine Kommunikation statt, die unsere Anwohnerinteressen einbezog.
Nun schickt uns die Firma SARIA kurzfristig eine Pressemitteilung des Kreises Recklinighausen, dass nun im Livebetrieb getestet werden soll, ob die bislang für den Gestank in hohem Maße mitverantwortlichen Schweineborsten wieder verarbeitet werden können.
Warum schließen Sie uns jetzt von Plänen aus, die unsere Lebensqualitätbetreffen?
Wo bleibt denn die Verlässlichkeit, die wir von einer Behörde erwarten?

Wozu haben Sie denn überhaupt ein Jahr lang eine Langzeitstudie machen lassen, an der sich das Unternehmen messen lassen wollte?

Zumal die Studienergebnisse ja anerkannt sind und das alles nach langem Herumexperimentieren für uns endlich eine akzeptable Geruchssituation gebracht hat?

Warum machen Sie denn jetzt wieder einen Schritt zurück und starten mal wieder eine Experimentierphase, die doch längst abgeschlossen sein sollte?

Wir fordern Sie auf, keine zusätzlichen Stoffe mehr zu verarbeiten, die das Geruchsgutachten mißachten und keine Experimente für eine Kapazitätsausweitung zu dulden.
Wir erwarten zudem eine Erklärung für die von uns angesprochenen Aspekte.

Bitte teilen Sie uns kurz mit, bis wann wir mit einer Anwort rechen können.


Mit freundlichen Grüssen

„MHNV“ – Anwohnerinitiative für Umweltschutz und Lebensqualität in Marl

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MHNV-Last-Minute-Kandidatencheck zur Landtagswahl 2017

Wie bei jeder Wahl haben wir auch diesmal kurzfristig die für den Wahlkeis 70 antretenden Kandidaten befragt. Leider haben uns Carsten Löcker (SPD) und Marcus Pretzell (AfD) nicht geantwortet, aber wenigstens eine angeforderte Lesebestätigung  geschickt. Keine Reaktion haben wir erhalten von Melanie Kern (Piraten) und Udo Surmann (Parteilos). Da wir keine Fehlermeldungen erhalten haben, gehen wir davon aus,  dass unsere Anfrage per Mail angekommen ist. Wie beim MHNV-Last-Minute-Kandidaten-Check erforderlich, haben wir kurzfristig auch Antworten auf unsere Fragen bekommen.
Geantwortet haben Patrick Rohmann (CDU), Martina Ruhardt (DIE LINKE), Martina Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Thorsten Leineweber von der FDP.


Unsere Anfrage per Mail:

Sehr geehrte Landtagskandidatinnen und Kandidaten für Marl im Wahlkreis 70!

Wie bei jeder Wahl in den vergangenen fünf Jahren möchten wir als Bürgeriniative MHNV für Umweltschutz und Lebensqualität auch in diesem Jahr wieder unsere Last-Minute-Kandidatenbefragung starten und bitten Sie um eine kurze Antwort auf unseren Fragen. Wir werden die Antworten dann am Wochenende auf unserer Internetseite www.mhnv.de auf FB und anderen Kanälen veröffentlichen.

Zu unseren Fragen:

  1. Das Landschaftsschutzgebiet Rennbach wird als „die grüne Lunge“ für die Siedlungsräume von Marl und Polsum beschrieben, die direkt vor der Industrie des Ruhrgebiets liegen. Wie werden Sie sich, wie wird sich Ihre Partei, nachhaltig für den weiteren Erhalt des Landschaftsschutzgebiets Rennbach einsetzen?
  2. “ Naherholung – aber sicher!“ – lautet unser Motto. Denn der Zugang zum Landschaftsschutzgebiet Rennbach erfolgt in Höhe der B225 über die L601, an der es keinen Rad- oder Gehweg und auch keine Beleuchtung gibt, obwohl hier allein täglich rund 300 LKW von SARIA fahren. Neben Freizeitsportlern und Spaziergängern sind hier auch Schulkinder auf dem Rad unterwegs, weil ja der Schulbus im Außenbereich abgeschafft wurde und auch der ÖPNV (Vestische) die vorhandenen Haltestellen aus Kostengründen nicht mehr anfährt. Darum hatten wir Bürger bereits vor mehr als einem Jahr einen schützenden Bürgerradweg angeregt, bei dem wir uns mit eigenen Ideen, Spenden und tatkräftiger Hilfe beteiligen möchten. Leider ist bis heute nichts draus geworden. Unser Gesprächs- und Mitwirkungsangebot steht. Wie würden Sie uns hier unterstützen?
  3. Wir haben in den letzten vier Jahren mehrere Tonnen an Müll aus der Landschaft gesammelt. Doch immer wieder sorgen wilde Müllkippen für Gesprächsstoff. Die Entfernung kostet uns Steuerzahler Geld. Wie können wir die Leute erreichen, damit Sie ihren Müll beim Zentralen Betriebshof abgeben? Wie ist Ihre Idee?

 

Antworten von Martinas Rumhard, Kandidation für DIE LINKE

Antwort 1: „Wie werden Sie sich, wie wird sich Ihre Partei, nachhaltig für den weiteren Erhalt des Landschaftsschutzgebiets Rennbach einsetzen?“

Durch meine derzeitige Tätigkeit im Kreistag Recklinghausen und durch unseren regen Austausch mit der Marler Linksfraktion kenne ich die Situation sowie auch Ihre Bemühungen zum Erhalt des Landschaftsschutzgebiet Rennbach sehr genau. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, Ihre Aktivitäten zu unterstützen – nicht nur in diesem Wahlkampf, sondern auch, weil unsere Wahlprogramme generell eine starke ökologische Komponente beinhalten.  Für den Fall, dass ich in den Landtag NRW gewählt werde, würde sich an meinem Engagement in meinem Heimatwahlkreis nichts ändern. Denn die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen hat in vielen Regionen ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Ausschließlich gewinnorientiertes unternehmerisches Handeln ohne gesellschaftliche Regeln und Schranken führt seit Jahrzehnten zu rapider Naturzerstörung und damit zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen vieler Menschen in NRW. Wenn im Konflikt zwischen Natur und Markt immer der Markt gewinnt, wird es in der Konsequenz keine Grundlagen für einen Natur- und Artenschutz mehr geben. Da die praktische Naturschutzarbeit vor allem auf regionaler und lokaler Ebene geleistet wird, ist es für mich wichtig, hier umfassende Informations-, Beteiligungs- und Klagerechte für Bürgerinnen und Bürger sowie Umwelt- und Naturschutzverbände politisch einzufordern.

Antwort 2: „Naherholung – aber sicher!“ – Radweg und Sicherheit rund um das Naherholungsgebiet Rennbach.

Auch hier diese Problematik ist mir bekannt und deshalb unterstütze ich selbstverständlich diese Forderung nach einem sicheren Weg für Fußgänger und Radfahrer! Gerne sind wir zu einem Gespräch mit Ihnen und Straßen.NRW bereit. Dabei ist mir der Hinweis wichtig, dass es sich bei dieser Problematik nicht nur um eine reine verkehrspolitische Maßnahme handelt. Vielmehr geht es hier auch darum, das Thema grundsätzlich in der Stadt- und Regionalplanung sowie Umwelt-, Gesundheits- und Bildungspolitik angemessen zu berücksichtigen. Aufgabe der Politik ist es, die infrastrukturellen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine sichere, ökologische Mobilität für alle ermöglicht wird.

Antwort 3: „Wie können wir wilde Müllkippen verhindern?“

Es gibt bedauerlicher Weise immer wieder unverbesserliche Mitmenschen, die ihren Müll trotz aller Appelle und hoher Strafen „wild entsorgen“.  Hier helfen nach unserer Meinung nur häufigere Kontrollen und eine genaue Analyse der

Hinterlassenschaften, um die Übeltäter ausfindig zu machen. Wichtig wäre es in diesem Zusammenhang zudem, so früh wie möglich bei den Menschen ein Verständnis für die Belange der Natur zu wecken. Denn nur, was man kennt und schätzt, schützt man auch. Deshalb plädiere ich dafür, möglichst früh Kinder und Jugendliche für den Wert der Natur und ihrer Umwelt zu sensibilisieren und ihnen spielerisch einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Lebensraum nahe zu bringen.

 

 

Antworten von Martina Herrmann Kandidatin für Bündnis 90 / Die Grünen

Antwort 1: „Wie werden Sie sich, wie wird sich Ihre Partei, nachhaltig für den weiteren Erhalt des Landschaftsschutzgebiets Rennbach einsetzen?“

Die Bündnisgrünen aus Marl sind seit Jahren eng mit der
Bürgerinitiative MHNV in Kontakt und haben ständig für den Erhalt des
Landschaftsschutzgebiets gekämpft. Ich erinnere nur an den jahrelangen
Widerstand gegen die Erweiterung der Firma SARIA, der im Endeffekt
erfolgreich war. Nicht zuletzt durch unsere Initiative konnte ein
Vertrag gefunden werden, der eine Zerstörung des
Landschaftsschutzgebiets schließlich verhinderte. Genauso haben wir,
entgegen unserer üblichen windradfreundlichen Politik gegen die
Errichtung eines Windrads im Landschaftsschutzgebiet im Stadtrat
gestimmt. Zur Zeit läuft mit uns der Protest gegen die
Schweinemassentierhaltung am Rand des Gebiets, auf den wir erst
aufmerksam gemacht haben.

Anwort 2: „Naherholung – aber sicher!“ – Radweg und Sicherheit rund um das Naherholungsgebiet Rennbach. 

Genau wie bei den oben genannten Initiativen stehen wir Grüne für den
Ausbau des Radverkehrs und unterstützen natürlich die Initiative bei
ihrem Bemühen zur Schaffung dieses Radwegs. Wir haben leider die
Befürchtung, dass die MHNV durch ihren Erfolg in Sachen SARIA
mittlerweile als störend in der Stadtverwaltung empfunden wird und man
dort deshalb weitere Initiativen behindert.

 

Antwort 3: „Wie können wir wilde Müllkippen verhindern?“

Das Problem ist, dass den Leuten nicht bewusst ist, wie einfach und
günstig ihr Müll durch den Zentralen Betriebshof entsorgt wird.
Sperrmüll wird umsonst in der Stadt abgeholt und alle anderen
Müllarten können für wenig Geld, bzw. umsonst am ZBH abgegeben werden.
Der Weg ist auch nicht weiter als ins Landschaftsschutzgebiet. Unsere
Idee ist, diese Möglichkeit noch mehr bekannt zu machen, ganz
verhindern kann man das Müllabladen wahrscheinlich nicht.

 

 

Antworten von Thorsten Leineweber, FDP:

Antwort 1: „Wie werden Sie sich, wie wird sich Ihre Partei, nachhaltig für den weiteren Erhalt des Landschaftsschutzgebiets Rennbach einsetzen?“

Da ich selbst in Sinsen wohne und die Haard „vor der Tür“ habe, weiß ich – und auch persönlich zu schätzen -, wie wichtig es ist, die Landschaft und das Umfeld auch als Lebensraum und zur Naherholung zu erhalten. Mit Blick auf Ihren Einleitungstext haben die Freien Demokraten aber auch gesehen, dass es eine Abwägung der Interessen der dort ansässigen Bewohner und Betriebe geben muss. Die Erweiterungsspläne der Firma Saria haben wir kommunalpolitisch insofern unterstützt, dass die Arbeitsplätze dort erhalten bleiben und eine nicht unerhebliche Zahl hätten dazu kommen können. Wir blieben aber – entgegen fast aller anderer Fraktionen – bei dem getroffenen Ratsbeschluss, diese Möglichkeit der Erweiterung ergebnisoffen(!) zu prüfen. Andere Beschlüsse hat es nie gegeben und an weiterer Diskussion – vor allem in der Presse – haben wir uns nicht beteiligt – aus gutem Grund. Uns ist die Abwägung zwischen Anwohnerinteressen, Naturschutz und Arbeitsplätzen bewusst. Daher haben wir uns so – gemäß dem Ratsbeschluss – verhalten und uns nicht an der öffentlichen Diskussion beteiligt. Das Ergebnis kennen Sie: Die Gesetzgebung (Regionalplan) war weitestgehend auf Ihrer Seite. Damit ist der Ratsbeschluss erfüllt. Als Freie Demokraten respektieren wir das uneingeschränkt.

Antwort 2: „Naherholung – aber sicher!“ – Radweg und Sicherheit rund um das Naherholungsgebiet Rennbach.

Wir haben Sie seitens der FDP-Fraktion beim RVR dabei bereits unterstützt, als es um den „Bauplan für Radwege an Landesstraßen“ in der Beratung beim RVR ging. Allerdings hat die Rot-Grüne Landesregierung Ihr Begehren nicht unterstützt und den Ausbau als nachrangig eingestuft. Das bedeutet: Es passiert nichts. Aus kommunaler Betrachtung sehe ich das sogar ein, solange nicht auch der Dorstener Abschnitt der Straße ausgebaut wird. Da es sich um eine Landesstraße handelt, wären beide Städte – Dorsten und Marl – gut beraten, eine ganzheitliche Lösung zu planen.

Antwort 3: „Wie können wir wilde Müllkippen verhindern?“

Der ZBH hat ein sehr umfangreiches Angebot, Reststoffe – egal in welcher Form – kostengünstig oder sogar umsonst zurückzunehmen. Er wirbt auch offensiv dafür. Natursünder gibt es leider überall. Am besten wäre es, Täter „auf dem Fuß“ zu erwischen und das auch entsprechend zu sanktionieren. Es gibt kaum eine Stadt, in der es so günstig und servicefreundlich ist, seinen Müll beim ZBH loszuwerden. Wenn Sie eine Idee haben, wie dieses noch verbessert werden kann, so ist der ZBH nach meiner Kenntnis für jeden Verbesserungsvorschlag offen.

Den Kandidatencheck haben Sie nun erhalten. Gerne komme ich aber auch auf Ihr Angebot zurück, bei einem Spaziergang das Gebiet Rennbach zu begehen. Bei gutem Wetter bietet sich das mit nettem Ausklang und Gesprächen auch sehr an. Auch nach der Landtagswahl sind die FDP und die bum (einschließlich Fraktion) gerne daran interessiert. Vielleicht schicken Sie uns einfach Terminvorschläge, an denen wir zusammen kommen können.

 

 

 

Antworten von Patrick Rohmann, Kandidat für die CDU:

Antwort 1: „Wie werden Sie sich, wie wird sich Ihre Partei, nachhaltig für den weiteren Erhalt des Landschaftsschutzgebiets Rennbach einsetzen?“

Das Landschaftsschutzgebiet Rennbach liegt der CDU Marl besonders am Herzen. Ende 2014 hatte sich die Union vor Ort für die Errichtung neuer Schilder eingesetzt, die auf das Schutzgebiet hinweisen. Mitte 2015 wurde der Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Marl, den Beschluss über den Gestattungsvertrag von der Tagesordnung zu nehmen und zu verschieben, leider von einer Mehrheit abgelehnt. Eine Verschiebung hätte die Möglichkeit eröffnet, noch einmal aktiv mit den Bürgerinnen und Bürgern in Polsum und den weiteren betroffenen Stadtteilen in den Dialog einzutreten und das Für und Wider des Windrades an diesem Standort im Landschaftsschutzgebiet zu diskutieren.

Für die NRW CDU gilt: Die Windenergie begrüßen wir als wichtige Quelle heimischer Erneuerbarer Energien. Ihren Ausbau werden wir jedoch nur mit der größtmöglichen Zustimmung und Akzeptanz der Bevölkerung und der Kommunen sowie unter Beachtung eines bestmöglichen Landschaftsschutzes vorantreiben. Bei ihrem Ausbau hat die kommunale Planungshoheit Vorrang. Wir wollen bestehende Ausgleichsflächen für den Natur- und Landschaftsschutz qualitativ weiterentwickeln.

Für mich stehen der Erhalt und die qualitative Weiterentwicklung des Landschaftschutzgebiets Rennbach nicht zur Disposition.

 

Antwort 2: „Naherholung – aber sicher!“ – Radweg und Sicherheit rund um das Naherholungsgebiet Rennbach. 

Ich gehe davon aus, dass sowohl der Landes- als auch der Bundesverkehrsminister am 14. Mai bzw. im September durch die CDU/CSU gestellt werden. Ich würde in den jeweiligen Ministerien auf die Problematik hinweisen und versuchen, einen Vororttermin unter Beteiligung zumindest des Landesverkehrsministers zu erreichen. Ich persönlich kenne die besagte Strecke und halte einen Radweg dort ebenfalls für sinnvoll.

Antwort 3: „Wie können wir wilde Müllkippen verhindern?“

Zum einen könnte man mit einem gesonderten Hinweissschild noch einmal die Strafen verdeutlichen, die auf illegales Müllentladen stehen. Darüber hinaus könnte darauf auch auf den ZBH und die Möglichkeiten der kostenlosen Entsorgung hingewiesen werden. Desweiteren würde ich einen Erklärfilm in Betracht ziehen, der dann mittels bezahlter Werbung in den Sozialen Medien verbreitet wird. Prinzipiell handelt es sich hier aber um ein kommunales Thema, das von Düsseldorf aus kaum bis gar nicht geregelt werden kann. Hier muss in Marl vor Ort eine Lösung gefunden und durchgesetzt werden.

 


 

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SARIA und Kreis Recklinghausen machen Rolle rückwärts.

Die SARIA-Tochter Sarval im Landschaftsschutzgebiet Rennbach hat am Freitag, den 12.05.2017 angekündigt, dass sie ab Montag (15.5.2017) zwei Wochen lang testweise Schweineborsten verarbeiten will. Damit versucht das Unternehmen erneut das Material zu verarbeiten, das durch ein Verbot des Kreises Recklinghausen nicht mehr verarbeitet werden durfte, weil es ekelerregende Gerüche zur Folge hatte und eine der Ursachen war, warum die Bürger in Alt-Marl und Frentrop durch übelen Gestank belästigt wurden.

Es ist aus Bürgersicht unglauglich, dass wir nach dem einjährigen Geruchsgutachten mit klaren Ergebnissen nun wieder in die Experimentierphase zurückfallen. Das sind gleich mehrere Rollen rückwärts. Es ist inakzeptabel, dass wir Anwohner wieder als Versuchskaninchen benutzt werden sollen, damit der Milliardenkonzern Rethmann-SARIA im Livebetrieb seine Gewinnmaximierung testen kann.

Das ist aus unserer Sicht als Bürger leider auch sehr traurig. So geht man nicht mit Nachbarn um! SARIA hat nichts gelernt und verhält sich wie früher. Außerdem nehmen wir seit Jahren an runden Tischen teil, an denen SARIA-Vertreter, Vertreter des Kreises (untere Immissionsschutzbehörde) und MHNV-Mitglieder sich austauschen. Dass der Kreis Recklinghausen die betroffenen Anwohner nicht im Vorfeld informiert, ist nach unserem jahrelangem und inzwischen auch erfolgreichem Engagement für gute Luft inakzeptabel. Stattdessen erhalten wir kurzfristigst vor dem Versuch die amtliche Pressemitteilung auf dem Briefpapier des Kreises Recklinighausen über die Kommunikationsabteilung der Firma SARIA. Es wirkt als würde Saria jetzt schon die Kommunikation des Kreises Recklinghausen übernehmen, das wirkt geschmäcklerisch.

 

 

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SARIA kündigt Gasfackel-Einsatz an / zeitweilige Geruchsentwicklung möglich

Die Firma SARIA-ReFood kündigt Wartungsarbieten an. Dabei könnte es im Landschaftsschutzgebiet Rennbach und Riegefeld zu Geruchsentwicklungen kommen, schreibt der Konzern. Anbei der vollständige Text der Pressemitteilung vom 21.03.2017.

Wartungsarbeiten bei ReFood in Marl
Bei ReFood an der Rennbachstraße beginnen am 22. März turnusmäßige Wartungsarbeiten. Dabei wird das Gärproduktlager einer planmäßigen Reinigungunterzogen und eines der beiden Blockheizkraftwerke wird inspiziert. Während derWartung wird es einen kontrollierten Einsatz der Gasfackel geben.
Bei dem Gärprozess in der Biogasanlage gewinnt ReFood zwei Produkte: Biogas und ein
Gärprodukt, das als Flüssigdünger genutzt wird. Dieser zertifizierte organische Dünger wird biszur Verwendung in der Landwirtschaft im Gärproduktlager deponiert. Das Gärproduktlager amStandort Marl wird nun einer planmäßigen Reinigung unterzogen. Hierzu wird ab dem 22. März
mit der Belüftung des Behälters begonnen. Mittels eines Saugfahrzeugs wird dieser entleert,wobei sowohl die festen als auch flüssigen Rückstände in geschlossenen Fahrzeugenabtransportiert und entsorgt werden. Jan Gilsbach, Niederlassungsleiter ReFood Marl: „Bei der Reinigung des Gärproduktlagerskann es zeitweilig zu einer Geruchsentwicklung kommen. Aufgrund einer ausreichendenBelüftungstechnik und dem Transport in geschlossenen Fahrzeugen gehen wir aber nicht davonaus, dass übermäßige Gerüche entstehen.
Außerdem wird eines der beiden Blockheizkraftwerke, in denen das Biogas zur Stromproduktiongenutzt wird, zu Wartungszwecken am 27. März ausgebaut und zum Hersteller transportiert, umdort überholt zu werden. Der Einbau und die Wiederinbetriebnahme des Motors sind für den 3.und 4. April geplant. In dieser Zeit kann zu gelegentlichen Einsätzen der Gasfackel kommen. Da ber die Anlagenleistung reduziert ist, ist keine Geruchs- oder Lärmbelästigung zu erwarten.
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Kreis genehmigt große Ferkelproduktions-Anlage in Alt-Marl

Vor dem Riegefeld in Alt-Marl kann die Ferkelproduktionsanlage für 3940 Ferkel gebaut werden. Die Kreis RE hat heute die Genehmigung veröffentlicht. Auch mit der beantragten Lagerung von 7722 Kubikmeter Gülle hat der Kreis Recklinghausen keine Probleme.

 

Achtung: Foto dient der Orientierung. Grafik ist nicht maßstabsgetreu!

Achtung: Foto dient der Orientierung. Grafik ist nicht maßstabsgetreu!

Rund 40 Anwohner und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hatten Einwände  gegen das Vorhaben eingelegt. Sie sehen unter anderem die „industrielle Produktion von Ferkeln“ in so einer solchen Anlage als nicht mehr zeitgemäß. Auch wenn nach Einschätzung des Kreises Recklinghasuen die rechtlichen Vorgaben für Tierschutz und alle anderen schützenswerten Güter eingehalten werden.

Die Unterlagen liegen ab Montag, 6.3 – 20.3 zwei Wochen beim Kreis Recklinghausen im Kreishaus und im Bauamt der Stadt Marl aus.

Die Bekanntmachung ist hier zu finden:

Öffentliche Bekanntmachung Ferkelproduktion

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MHNV-Stammtisch am 7. Februar

Die Anwohnerinitiative MHNV lädt alle Interessierten für Dienstag, 7. Februar 2017 zum Offenen-Info-Stammtisch ein. Treffpunkt ist ab 19.30 Uhr die Gaststätte Mühlenbach, Breite Str. 26, 45768 Marl.

Themen sind unser Streuobstwiesen-Projekt auf der Fläche der gescheiterten SARIA-Erweiterung, das Rennbachfest 2017, ein sicherer Zugang für Radfahrer und Fußgänger zum Landschaftsschutzgebiet Rennbach im Bereich der L601 unter dem Motto „Naherholung aber sicher!“ sowie die scheinbar bevorstehenden Genehmigung der großen Ferkelproduktionsanlage. Auch der bevorstehende Bau eines Silos auf dem Gelände der Firma SARIA-Refood und die Pläne einer großen Kläranlage durch die Firma SARIA-Sarval werden für Gesprächsstoff sorgen. 

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Offener Info-Stammtisch von MHNV

Die Anwohnerinitiative MHNV lädt alle Interessierten für Dienstag, 06.12.2016 zum Offenen-Info-Stammtisch ein. Treffpunkt ist ab 19.30 Uhr die Gaststätte Mühlenbach, Breite Str. 26, 45768 Marl. Themen sind unser Streuobstwiesen-Projekt
auf der Fläche der gescheiterten SARIA-Erweiterung, das Rennbachfest 2017, ein sicherer Zugang für Radfahrer und Fußgänger
zum Landschaftsschutzgebiet Rennbach im Bereich der L601 sowie die scheinbar bevorstehenden Genehmigungen der großen Ferkelproduktionsanlage
sowie des großen Silos auf dem Gelände der Firma SARIA-Refood durch die Untere Immissionschutzbehörde des Kreises Recklinghausen.

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Streuobstwiese im Landschaftsschutzgebiet Rennbach?

Der Bürgermeister Werner Arndt hat uns im Stadtplanungsausschuss der Stadt Marl zugesagt, dass er unsere Idee einer Streuobstwiese mit alten Obstsorten für alle Bürgerinnen und Bürger nach dem Prinzip des „Urban Gardening“ unterstützen möchte.

Er wolle die Firma SARIA anschreiben und das Projekt vorstellen, könne aber nicht versprechen, dass sich SARIA auch zurückmeldet.

Wir hatten wie auch schon zuvor der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) die Firma SARIA gebeten, auf den Flächen der aus Naturschutzgründen gescheiterten Erweiterung ein klares Zeichen für die Natur und für die Nachbarschaft mit den Anwohnern zu setzen. Denn von dem Projekt könnten sowohl bedrohte Tiere, Pflanzen, Bürger UND das Unternehmen profitieren.

Unser Vorschlag war aber bislang abgelehnt worden, weil SARIA heute noch nicht sagen könne, ob die Flächen des Landschaftsschutzgebiets nicht doch vielleicht in zehn oder 20 Jahren für eine neue Werkserweiterung benötigt werden.

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MHNV reißt Geduldsfaden mit SARIA

  • Monatelang schon ist die modernste Anlage der SARIA-Sarval in Marl an der Rennbachstraße stillgelegt.
  • Anlage kann Genehmigungsauflagen des Kreises RE nicht erfüllen.
  • Geruchsbeschwerden von „alter Knochenlinie 1“ haben wieder deutlich zugenommen
  • Anwohnerinitiative MHNV bittet um zeitnahes Informationsgespräch
  • Gesprächstermin laut SARIA frühestens KW 45/46 möglich
  • SARIA will Bürgerfragen schriftlich

Darum haben wir heute Abend  (13. Oktober 2016) der Firma SARIA-Sarval geantwortet und sie aufgefordert, dass schonmal die technischen Unzulänglichkeiten auch der Politik, den Bürgern und der Presse mitgeteilt werden.


 

Sehr geehrter Herr Deitert,

wir schreiben Ihnen als Anwohnerinitiative für Umweltschutz und Lebensqualität und sind sehr enttäuscht davon, dass Sie (Firma SARIA-Sarval) als Zustandsstörer und Verursacher von aktuellem Gestank und Bränden vor unserer Haustür in Alt-Marl und Marl-Frentrop offenbar nicht bereit sind, uns Anwohnern auf dem kurzen Dienstweg Informationen aus erster Hand über die Probleme in Ihrem Unternehmen zu geben, die Auswirkungen auf unsere Lebensqualität haben.

Uns reißt jetzt der Geduldsfaden, so dass wir auch die Presse, die Politik und die Behörden über die unhaltbaren Zustände in Ihrem Unternehmen, die bislang nicht groß an die Öffentlichkeit kommen, und die bedauerliche schlechte Informationspolitik informieren. Daher leiten wir diesen Brief an entsprechende Stellen weiter. Es ist traurig, dass Bürger so von Ihrem Unternehmen hingehalten und behandelt werden und wir uns immer wieder hilfesuchend an die Politik wenden müssen.

Erst am Mittwochnachmittag verwies uns der Bürgermeister der Stadt Marl, Herr Arndt, in der Fragestunde im Stadtplanungsausschuss an Sie, um Informationen zu aktuellen Fragen direkt mit Ihnen zu klären.

Das haben wir seit Wochen vor, Herr Deitert.

Wir haben Sie vor zwei Wochen gebeten, entweder persönlich oder mit einem Vertreter an unserem Offenen Info-Stammtisch am 4. Oktober teilzunehmen. Das machen wir übrigens schon seit 2013, jedoch kam bislang noch niemand von Ihrem Unternehmen. Sie hatten abgesagt und einen anderen Termin in Aussicht gestellt, doch diese Termine sind jetzt noch mindestens vier Wochen weit weg.

Obwohl wir Sie dringend um einen zeitnahen Termin gebeten und sogar verschiedene Terminvorschläge unterbreitet haben, mit der Bitte wegen der Dringlichkeit der Problematik die Terminfindung noch vor den Herbstferien mit uns zu regeln, wirkt das jetzt wieder wie „auf Zeit spielen.“

Tatsächlich hat Ihre Unternehmensgruppe am Standort einen großen Silobehälter beantragt, zu dem die Stadt Marl noch in den nächsten Tagen eine positive Stellungnahme abgeben muss, damit der Kreis Recklinghausen die Genehmigung erteilen kann.

Wäre Ihnen daher ein schnelles Treffen zurzeit unpassend?
Ist das vielleicht auch der Grund, warum Sie von uns die Fragen vorab schriftlich verlangen?

Herr Deitert, warum haben Sie und Ihr Unternehmen nichts aus der katastrophalen Informationspolitik der vergangenen vier Jahre gelernt?

Sie sind angesichts der technischen Probleme bei SARIA-Sarval nicht in der luxuriösen Situation, erst dann zu informieren, wann es Ihnen in den Kram passt. Wir sehen ganz klar, dass das Informationsbedürfnis der Bürger Vorrang hat und strategische Kommunikationsziele Ihres Unternehmen nachrangig sind.

Leider entsteht so mal wieder der Eindruck, dass die gewünschte transparente Information von Ihrer Seite möglichst weit nach hinten geschoben werden soll. Und hier scheint tatsächlich das Hauptproblem zu sein: Sie wissen überhaupt nicht, wie Sie die technischen Störungen bei SARIA-Sarval in den Griff bekommen können.

Wir erwarten wenigstens eine öffentliche Information der Presse und der Politiker in den Ausschüssen der Stadt Marl und des Rates:

Bitte informieren Sie die Öffentlichkeit und Presse sowie Politik darüber, dass die erst 2012 genehmigte „Zweite Knochenlinie“ der SARIA-Sarval seit acht Wochen stillgelegt ist. Der Grund dafür ist ja laut der Experten des Kreises Recklingasuen die „Selbstentzündung“ des Aktivkohlefilters Anfang August 2016.

Dass der Filter zwei Stunden brannte, war bislang lediglich eine kleine Fußnote in der Tageszeitung. Doch dass die Auswirkungen so gravierend sind, dass die modernste Produktionsstraße des größten Unternehmensteils SARIA-Sarval am Standort seit Monaten stillgelegt ist, sollte endlich an die Öffentlichkeit.

Wenn Sie ehrlich sind, ist in den vergangenen Jahren bei SARIA-Sarval im Hinblick auf die Behebung von Problemen bei den Abluft- und Reinigungssystemen alles schief gelaufen, was schieflaufen konnte; das haben uns selbst  gut informierte Kreise bestätigt.

Das ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger:

Jahrelanger Gestank mit weit über Tausend Beschwerden über ekelhaften Gestank bei Immissionsschutz des Kreises Recklinghausen, Landesumweltamt und Bezirksregierung Münster mündeten in ein Geruchsgutachten. Es zeigte, dass Ihr Unternehmen aufwändig technisch nachrüsten musste und zusätzlich nur unter der Auflage eines Aktivkohlefilters betrieben werden darf.

Dass dieser Filter nun durch eine „Selbstentzündung“ in Brand geriet und damit die Genehmigungsauflage nun seit Anfang August 2016 nicht mehr erfüllt werden kann, ist eine Tragödie für SARIA-Sarval UND für uns als Anwohner: Denn der Aktivkohlefilter funktionierte so gut, dass die Geruchsbelästigungen für uns deutlich abnahmen.

Bitte informieren Sie die Öffentlichkeit, die Presse und die Politik auch darüber, dass die Gestanksproblematik seit August auch wieder deutlich zugenommen hat.

Woran liegt das, wenn die „Zweite Knochenlinie“ seit August abgeschaltet ist?

Wir führen das darauf zurück, dass die weiter bestehende „alte“ Knochenlinie zu unserer Verwunderung überhaupt nicht an ein effektives Aktivkohlefiltersystem angeschlossen ist.
Außerdem ist ja davon auszugehen, dass seit der behördlichen Stilllegung der 2. Knochenlinie der SARIA-Sarval in Marl die erste „alte“ Knochenlinie unter Voll-Last läuft und daher auch die Filtersysteme des Biofilters an ihre Grenzen kommen oder sogar versagen. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Zahl der Geruchsbeschwerden sich in den vergangenen Wochen (als der Wind Richtung Siedlung Riegefeld in Alt-Marl stand) so deutlich angestiegen ist?
Die Zunahme der Beschwerden  werden von Kreis Recklinghausen, Landesumweltamt und Bezirksregierung Münster bestätigt.

Sehr geehrter Herr Deitert, Ihr Unternehmen verarbeitete bislang täglich mehr als 200 Tonnen geruchsintensive Schlachtabfälle wie Blut, Knorpel, Klauen, Knochen und Fett. Dass dabei Gerüche auftreten, liegt auf der Hand. Dass Sie aber die Gerüche nicht in den Griff bekommen und Gespräche mit Anwohnern auf die lange Bank schieben, ist eine Frechheit! Wieviel dieses Materials verarbeiten Sie zurzeit in der „1. Knochenlinie“?

Wir erwarten eine Information der Öffentlichkeit, der Politik und der Presse über die aktuellen Probleme sowie betrieblichen Einschränkungen sowie welche Pläne sie aktuell haben, die Probleme zu beheben.

Bitte geben Sie uns eine Eingangsbestätigung unserer Mail und teilen Sie uns mit, bis wann wir mit einer Reaktion rechnen können.

Mit freundlichen Grüssen

„MHNV“ – Anwohnerinitiative für Umweltschutz und Lebensqualität in Marl

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